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Dein Handy und warum es besser Daheim bleibt

Warum wir darum bitten Ihrem Kind kein Handy mitzugeben:

● Unser Fokus liegt auf der gemeinsam erlebten Zeit im Camp. Die
gemeinsamen Momente und Erfahrungen, die Interaktion miteinander. Unser
Programm schafft umfangreiche Beschäftigung zu allen Tageszeiten. Und
auch Pausen im Programm wissen Kinder und Jugendliche sehr gut zu
nutzen.

● Gerade für Kinder, die zum ersten Mal allein verreisen kann Heimweh ein
Problem darstellen. Der „kurze Draht“ nach Hause schafft meist keine
Entlastung, sondern verstärkt das Heimweh. Wenn Sie vermuten, dass
Heimweh ein Thema werden könnte, sprechen Sie unsere Betreuerinnen und
Betreuer darauf an. Sollte das Problem auftreten, sind wir über das
Camphandy erreichbar und werden Sie auch informieren und gemeinsam
besprechen, was wir tun können, um das Feriencamp für Ihr Kind einen Erfolg
werden zu lassen.

● Alle Eltern haben Vorstellungen davon, was Ihre Kinder auf dem Handy
nutzen sollen und dürfen. Nur unterscheiden sich die Inhalte in Teilen sehr
voneinander. Unser Betreuerteam kann nicht gewährleisten, dass nur die
Inhalte gesehen werden können, mit denen alle Eltern leben können.

● Oftmals werden Fotos und Videos ohne der Zustimmung der
abgelichteten Personen erstellt. Die Persönlichkeitsrechte jedes einzelnen Kindes oder Jugendlichen sind uns wichtig. Wir können aber nicht kontrollieren, wie die Bilder und Videos in der Folge genutzt werden.

Wie es auch ohne Handy funktioniert:

● Wer Musik hören möchte, kann sehr gerne einen MP3-Player nutzen.

● Für Fotos kann eine normale Kamera genutzt werden. Borstel e.V. stellt Ihnen
nach den Camps alle Fotos der Feriencamps in einem Download-Link zur
Verfügung. Das Ganze natürlich ohne Extra-Kosten.

● An Ausflugstagen erhalten die Kinder und Jugendlichen eine Telefonnummer,
über die sie unser Betreuerteam jederzeit erreichen können. Zusätzlich erfolgt
eine Belehrung darüber, wie sie sich in Situationen wie etwa Verlaufen oder
Verspätung verhalten sollen. Wir halten die Kinder und Jugendlichen dazu an,
ein Geschäft aufzusuchen und darum zu bitten, die Telefonnummer anrufen zu
dürfen. Dies hat sich bewährt.

● Bei Erkrankung oder Verletzung Ihres Kindes informieren wir Sie umgehend.
Sollten Arztbesuche nötig sein, werden wir diese mit Ihnen vorab besprechen
und gemeinsam abklären, wie wir in den folgenden Tagen verfahren werden.

● Unser Programm umfasst alle Tageszeiten und bietet allen Altersgruppen
unserer Camps viel Abwechslung. So hat Langeweile keine Chance.
Zusätzlich haben wir jede Menge Spiele und Materialien für Innen und Außen
dabei. Auch an kreativen Materialien soll es nicht mangeln. Und Ihr Kind kann sehr gerne auch eigene Spielsachen oder Bücher mitbringen.

Falls wir Sie nicht überzeugen konnten, informieren wir über folgende
Regeln zur Handynutzung:

● Es wird Regeln zur Handynutzung geben und diese sind für Sie und Ihre
Kinder verbindlich.

● Dazu gehören von uns festgelegte Zeiten, in denen Ihre Kinder das Handy
nutzen dürfen. Die Zeiten können aufgrund des Programms variieren und
werden dem Alter entsprechend durch das Betreuerteam festgelegt. Ihre
Kinder werden darüber informiert.

● In jedem Fall ist die Nutzung des Telefons in jeder Form zwischen 22 Uhr und 7:30 Uhr untersagt (Nachtruhe).

● Bei Verstößen gegen die gemeinsam abgestimmten Regeln, werden die
Betreuerinnen und Betreuer die Telefone einziehen und ausschalten.

● Funktionen zum Tracking via Handy oder andere Hilfsmittel stellen rechtliche
Grauzonen dar. Voraussetzung ist in der Regel immer eine „notwehrähnliche
Gefahrensituation“, die bei der Teilnahme an einem Feriencamp regelmäßig
nicht gegeben ist (vgl.: AZ: 1 StR 32/13; Urteil des Bundesgerichtshofes vom
04.06.2013). Sie tragen die Verantwortung dafür, dass diese Funktion bei
Nutzung des Telefons nicht gegeben ist. Eventuell vorhandene Apps sind zu
löschen. Grundsätzlich und strikt verboten sind technische Hilfsmittel, die es
ermöglichen Gespräche mitzuhören und/oder Aufzeichnungen anzulegen.
Solch gelagerte Fälle werden wir zur Anzeige bringen.

Borstel e.V. wird … :

● …sie immer über Krankheit oder Verletzung Ihres Kindes informieren.

● …Ihr Kind umfangreich belehren und ihm oder ihr mitteilen, wie es an
Ausflugstagen seinen/ihren Betreuer/in erreichen kann.

● … eine Erreichbarkeit des Betreuerteams für Sie sicherstellen.

● … in keinem Fall entstandene Kosten durch die Nutzung eines privaten
Handys durch Ihr Kind oder andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer
übernehmen. Zudem übernehmen wir in keinem Fall die Haftung für
Beschädigung und Verlust des Gerätes oder durch Folgekosten bei
missbräuchlicher Verwendung.

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