Handyfreie Zone ab 2027
Eine Woche offline, eine Woche mittendrin
Bei Borstel bleiben Handys ab 2027 zu Hause. Nicht, weil wir Technik schlecht finden, sondern weil wir möchten, dass unsere Borstelkids ihre Woche gemeinsam und miteinander erleben: beim Baden, am Lagerfeuer, auf den Ausflügen, bei der Nachtwanderung oder einfach beim Quatschen im Bungalow.
Warum wir keine Handies im Camp wollen:
● Unser Fokus liegt auf der gemeinsam erlebten Zeit im Camp. Die
gemeinsamen Momente und Erfahrungen, die Interaktion miteinander. Unser
Programm schafft umfangreiche Beschäftigung zu allen Tageszeiten. Und
auch Pausen im Programm wissen Kinder und Jugendliche sehr gut zu
nutzen.
● Gerade für Kinder, die zum ersten Mal allein verreisen kann Heimweh ein
Problem darstellen. Der „kurze Draht“ nach Hause schafft meist keine
Entlastung, sondern verstärkt das Heimweh. Wenn Sie vermuten, dass
Heimweh ein Thema werden könnte, sprechen Sie unsere Betreuerinnen und
Betreuer darauf an. Sollte das Problem massiv auftreten, werden Sie auch informieren, um zu besprechen, was wir gemeinsam tun können, um das Feriencamp für Ihr Kind einen Erfolg werden zu lassen. Außerdem sind wir für Sie über das Camphandy erreichbar. Mehr zum Thema Heimweh lesen Sie in unserem Heimwehratgeber.
● Alle Eltern haben Vorstellungen davon, was Ihre Kinder auf dem Handy
nutzen sollen und dürfen. Nur unterscheiden sich die Inhalte in Teilen sehr
voneinander. Unser Betreuerteam kann nicht gewährleisten, dass nur die
Inhalte gesehen werden können, mit denen alle Eltern leben können. Zudem können Inhalte gesehen werden, die weder dem Alter noch dem gesetzlichen Rahmen entsprechen.
● Oftmals werden Fotos und Videos ohne der Zustimmung der
abgelichteten Personen erstellt. Die Persönlichkeitsrechte jedes einzelnen Kindes oder Jugendlichen sind uns wichtig. Wir können aber nicht kontrollieren, wie die Bilder und Videos in der Folge genutzt werden. Außerdem bieten wir nach jedem Camp die Möglichkeit, die Campfotos kostenlos herunterzuladen. Dafür erhalten Sie einen Link per E-Mail, der Sie zum Download leitet.
Und was macht mein Kind gerade?
Das Borstel-Team berichtet jeden Tag aus dem Camp im Ferienlagertagebuch. Hier können Sie auch aus der Ferne ein wenig dem Geschehen im Camp folgen und auf Fotos die Kinder und Jugendlichen im Camp-Alltag miterleben. Das Camptagebuch finden Sie während der Camps unserer Startseite. Wie das aussehen kann, sehen Sie in den Camptagebüchern der vergangenen Ferienlager.
Wie es auch ohne Handy funktioniert:
● Wer Musik hören möchte, kann sehr gerne einen MP3-Player nutzen.

● An Ausflugstagen erhalten die Kinder und Jugendlichen ein Armband mit einer Telefonnummer, über die sie unser Betreuerteam jederzeit erreichen können. Zusätzlich erfolgt eine Belehrung darüber, wie sie sich in Situationen wie etwa Verlaufen oder Verspätung verhalten sollen. Wir halten die Kinder und Jugendlichen dazu an, ein Geschäft aufzusuchen und darum zu bitten, die Telefonnummer anrufen zu dürfen. Dies hat sich bereits bewährt.
● Bei relevanter Erkrankung oder Verletzung Ihres Kindes informieren wir Sie umgehend. Sollten Arztbesuche nötig sein, werden wir diese mit Ihnen vorab besprechen und gemeinsam abklären, wie wir in den folgenden Tagen verfahren werden.
● Unser Programm umfasst alle Tageszeiten und bietet allen Altersgruppen
unserer Camps viel Abwechslung. So hat Langeweile keine Chance.
Zusätzlich haben wir jede Menge Spiele und Materialien für Innen und Außen
dabei. Auch an kreativen Materialien soll es nicht mangeln. Und Ihr Kind kann sehr gerne auch eigene Spielsachen, Sportgeräte oder Bücher mitbringen.
Borstel e.V. wird … :
● …sie bei Relevanz immer über Krankheit oder Verletzung Ihres Kindes informieren.
● …Ihr Kind umfangreich belehren und ihm oder ihr mitteilen, wie es an
Ausflugstagen seinen/ihren Betreuer/in erreichen kann.
● … eine Erreichbarkeit des Betreuerteams für Sie sicherstellen.
● … gegen die festgelegten Regelungen mitgebrachte Handies einsammeln und ausschalten. Die Geräte werden erst zur Abreise an die abholende Person übergeben.