Verhaltensbesonderheiten
Ein etwas störrischer Begriff, der es aber in sich haben kann. Wir bitten Sie sich mit uns über Verhaltensbesonderheiten Ihres Kindes offen und ehrlich auszutauschen.
Was ist gemeint? Zum Beispiel Formen von ADS/ADHS, Autismus, Lese-Rechtschreib-Schwäche, usw. Wir wollen allen unseren Teilnehmern eine gute Zeit im Borstel-Camp ermöglichen und vermeiden, dass jemand aufgrund seiner oder ihrer „Unzulänglichkeiten“ und unseres Nichtwissens darum negative Erfahrungen sammeln muss. Und damit das gelingt müssen wir um die Besonderheiten der Kinder und Jugendlichen wissen. Nur dann können wir Ihrem und auch den anderen Kindern und Jugendlichen gerecht werden. Daher sprechen Sie uns schon bei der Anmeldung darauf an. Wir können dann im Gespräch ausloten, ob unser Angebot den Bedürfnissen Ihres Kindes entpricht.
Ein Beispiel aus unseren Erfahrungen:
Vor einigen Jahren wurden wir von einer Mutter darauf hingewiesen, dass ihr Kind hin und wieder ins Bett macht. Das Kind war in einer Gruppe 11- bis 13-jähriger Kinder untergebracht. Mit dem Wissen um das Problem hat der Betreuer mit dem Kind sprechen können. So konnte verabredet werden, dass das Kind vor dem Schlafengehen noch einmal auf die Toilette geht. Zudem hat das Wissen des Kindes darüber, dass der Betreuer das Problem kennt Druck aus der Situation genommen. Es konnte sicher sein, dass es nicht ausgelacht wird und zudem konnte es im Falle des Falles auf den Betreuer zugehen. Im Ergebnis ist die Problematik erst gar nicht aufgetreten. Und falls es dann doch einmal passiert, wissen wir um Möglichkeiten, dem Kind so helfen zu können, dass es nach Möglichkeit niemand mitbekommt.